Kunststoffteile – Spritzgussteile

Wir realisieren mit Ihnen kundenspezifische Spritzgussteile aus Kunststoff. Das breite Produktspektrum reicht dabei von Kleinstpräzisionsteilen über Gehäuse bis zu komplexen Mehr-Komponenten-Teilen.

Kunststoffe bieten uns vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten. Durch geeignete Materialauswahl, Oberflächenveredelungen und das passende Design können solche Formteile mehrere Schlüsselfunktionen eines Produktes auf einmal verinnerlichen.

Angefangen beim einfachen Schutz gegen Staub und Feuchtigkeit über Produktvariationen mit spezifischer Bedruckung oder Wechselinserts bis hin zur Erfüllung spezieller Anforderungen wie bspw. ESD Abschirmung sind eine Vielzahl an Lösungen denkbar.

Kunststoffteile

Mögliche Materialien für Ihr Formteil sind z.B.
  • PC, ABS, PC/ABS
  • PA6, PA 6.6, PP,
  • PEEK, PBT
  • PS, PPE, PEI
  • viele Materialien auch verstärkt / gefüllt
Das Granulat beziehen wir von namhaften Lieferanten z.B. Covestro, BASF, Albis, etc
Drucken, Beschriften
  • Tampondruck
  • Siebdruck
  • Laserbeschriftung
  • Heißprägen
  • Gravuren
Lackierung
  • Hochglanz, Matt / Halbmatt
  • Strukturlacke
  • Soft-Touch
Beschichtungen & weitere Veredelungen
  • Galvanische Oberflächenveredelung
  • PVD-Beschichtungen
  • EMV-Beschichtungen
  • Pulverbeschichtungen
  • IMD-Technik
  • spezielle Oberflächen (z.B. Holzdekor)



Informationen zu diversen Oberflächentechniken


Bedruckung

Zur Bedruckung stehen sowohl die Tampon- als auch Siebdrucktechnik zur Verfügung. Beim Tampondruck wird das gewünschte Druckmotiv in ein Stahlklischee eingearbeitet und mit einem Silikonstempel auf die zu bedruckende Oberfläche übertragen. Gegenüber anderen Drucktechniken passt sich der weiche Druckstempel der Oberflächenkontur sehr gut an. Es ist möglich auch konvexe und konkave Oberflächen zu bedrucken. Mögliche Farbvorgaben: NCS, RAL, Pantone oder Farbmuster.

IMD (In-Mould Decoration)

Die IMD-Technologie ermöglicht eine Vielzahl an Dekorvarianten und reduziert die Fertigung und Dekoration des Formteils auf einen Arbeitsgang. Eine Endlosfolie, der Träger der Dekoration, wird von der Rolle vollautomatisch zwischen die Werkzeughälften geführt, in der Form positioniert und fixiert. Nach dem Schließen des Werkzeuges wird der Kunststoff eingespritzt und mit der sich von der Folie ablösenden Dekorschicht sofort zu einem festen Verbund „verschweißt“. Vorteile IMD:
  • flexible farbliche Gestaltung
  • hohe Abriebfestigkeit und Kratzfestigkeit
  • Integration geschlossener LCD- und LED- Fenster
Beispiele IMD:

Laser Beschriftung

  • Mit Hilfe der Laserbeschriftung kann ein hochwertiges Nachtdesign auf Blenden und Tasten realisiert werden.
  • Per Laserstrahl können Schriften, Gravuren oder Ähnliches in die Werkstücke eingearbeitet werden.

PVD Beschichtung

Mit Hilfe der Vakuumbeschichtung oder auch Vakuummetallisierung werden Kunststoffe mit einer sehr dünnen, metallischen Beschichtung (2-5 μm) aus wahlweise Aluminium, Kupfer, Zinn, Gold, Silber oder Anderen versehen. In einer Vakuumkammer wird das Beschichtungsmaterial verdampft und kondensiert anschließend auf dem Trägermaterial. Die Oberfläche kann dabei matt oder hochglänzend sein. Durch die Kunststoff-Metallisierung kann z.B. eine EMV-Abschirmung realisiert werden. Zudem wird ein verschleißfester Korrosionsschutz erzeugt. Im Vergleich zur Galvanisierung ist die PVD Beschichtung günstiger und schneller. Die Reinheit der Schichten ist sehr hoch, eine selektive Beschichtung einfach zu realisieren.

Soft-Touch Lackierung

Für Kunststoffteile aus ABS und PC bieten wir eine Soft-Touch Lackierung an. Diese verleiht Oberflächen eine samtige und weiche Haptik und macht sie unempfindlich gegenüber Fingerabdrücken und blendfrei. Soft-Touch Lackierungen finden unter anderem im Automobil Interieur ihre Anwendung.
Gerne erstellen wir Ihnen ein unverbindliches Angebot zu Ihrem Formteil aus Kunststoff.
Bei Bedarf begleiten wir Sie ab den ersten Konstruktionsansätzen bis zum Serienstart und darüber hinaus. Denn gerade in der ersten Konstruktionsphase können wir wertvolle Hilfestellungen aus fertigungstechnischer Sicht anbieten. So lassen sich langwierige Anpassungen gegen Ende der Konstruktion oder kostspielige Änderungen der Werkzeuge von vornherein vermeiden.

Für ein Angebot benötigen wir:
  • technische Zeichnung / Skizze
  • technische Spezifikationen / Ausstattungsextras
  • benötigte Menge
Bitte senden Sie die Daten an unsere Email Adresse: info@nh-technology.de
Einer unserer Ingenieure wird sich umgehend mit Ihnen in Verbindung setzen.

Natürlich können Sie uns auch über unser Kontaktformular kontaktieren.

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Werkzeugbau

Die Konstruktion der Werkzeuge beruht auf eigener Entwicklung und langjähriger Erfahrung. Basierend auf den Vorgaben des Kunden für das Formteil wird zuerst ein Werkzeugkonzept erstellt. Der Entwurf des Werkzeugs erfolgt nach gängigen Standards unter Berücksichtigung internationaler Normteile und in Anlehnung an den HASCO-Industriestandard.Während der Konstruktionsphase wird eine rechnergestützte Fließsimulation (Mould Flow Analyse) durchgeführt.
Zusätzlich können andere Anforderungen wie z.B. eine besondere Oberflächenbeschaffenheit, verschleißfeste Werkzeugkomponenten, temperierbare Einspritzsysteme bzw. Schieberentformung berücksichtigt werden.

Für Kunden, die ihre Formteile selber spritzen möchten, können diese nach Freigabe der Konstruktionsdaten zum vereinbarten Fertigungsstandort verlagert werden.

Erstellung folgender Werkzeuge:

  • kundenspezifische Heißkanal-Systeme: HASCO, Yudo, Husky, DME, Mold Master, Incoe, Synventive, Ewikon, Parker, Staubli
  • Presswerkzeuge (SMC-Technologie)
  • Mehrfach-Spritzformen (bis zu 128 Kavitäten)
  • Etagenwerkzeuge (mit 2 Trennebenen)
  • Gas-Innendruck Werkzeuge
  • Werkzeuge für Folienhinterspritzung (IMD)
  • Insertwerkzeuge
  • 1 K und 2K Spritzgießformen
  • Prototypenbau

Prototypen mit 3D-Drucker

Prototypen mit Formlabs

Im Bereich der Prototypenerstellung über 3D-Druck arbeitet N&H bereits seit Jahren mit namhaften Anbietern zusammen. Zu Erweiterung unseres Dienstleistungsangebotes bieten wir nun die Prototypen-Erstellung im eigenen Haus an.

Mit einem neuen 3D-Drucker der Stereolithografie-Technologie (SLA) bieten wir unseren Kunden weitere Unterstützung im Entwicklungsprozess an. Bei der SLA Technologie wird flüssiges Harz mittels eines UV-Lasers schichtweise ausgehärtet. Die einzelne Schichtstärke lässt sich dabei im Bereich von 25 µm – 100 µm variieren.

Neben der Verifizierung des Datensatzes, z.B. vor Bau eines Spritzgusswerkzeuges, können wir unsere Kunden nun eigenständig auch in den frühen Phasen der Entwicklung unterstützen. Hierzu zählen beispielsweise Kollisionsprüfungen, Verbauproben und Nullserien.

 

Beispiel einer Prototypen Erstellung im 3D-Drucker